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- Abfallgesetz
- Abrissperforation
- Additiv
- Adhäsion
- Antibeschlag Beschichtung
- Antistatische Folie
- Automatenstrechfolie
- Barcode
- Beutel
- Bedruckung
- Biaxial
- Biokunststoff
- Coex-Folie
- Composite
- Dampfsperre
- Dehnung
- Dichte
- Doppel Flachfolie
- Doppelfolie
- Erdöl
- EAN
- Ethylen
- EVA
- Extruder
- Farbmittel
- Faser-Kunsstoff-Verbund (FKV)
- Folie
- Flachfolie
- Flammenschutzmittel
- Flexodruck
- Folienschlauch
- Folienschweißmaschine
- Füllstoffe
- Füllgewicht
- Füllhöhe
- Gasdurchlässigkeit
- Gereckte Folie
- Gießfolie
- Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V.(GKV)
- Granulat
- Glasübergangstemperatur
- Gleitmittel
- Halbschlauchfolie
- Kalander
- Kaschieren
- Klischee
- Kompostierbare Folie
- Konfektion
- Kreuzboden
- Kunststoff
- Kunststoffschmelze
- Masterbatch
- Mehrschichtfolie
- Mischkunststoffe
- Molekül
- Monoxial
- Monofolien
- Olefine
- Opazität
- Polyethylen (PE)
- Polymer
- Polymerisation
- Polypropylen (PP)
- Recycling
- Recycling-Code
- Regenerat-Folie
- Schlauchfolie
- Schrumpffolie
- Schrumpfhaube
- Schweißen
- Schweißnaht
- Seitenfaltenschlauch
- Stabilisatoren
- Sterilisation
- Thermoplaste
- Transluzenz
- Transparenz
- Trägerschicht
- Tyvek
- UV-Beständigkeit
- Vakuum
- Verbundfolie
- Verstärkungsstoffe
- Wasserlösliche Folie
- Weichmacher
Abfallgesetz
Allgemeine Vorschriften über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen (Abfallwirtschaft)
http://www.bmu.de/abfallwirtschaft/verpackungsverordnung/doc/5882.php
Abrissperforation
Als Perforation bezeichnet man eine Durchlochung von Hohlkörpern oder flachen Gegenständen. Schlitz- und Lochstanzung in Materialien zum Abtrennen eines Teils oder zur vereinfachten Entnahme des Packgutes.
Additiv
auch Hilfsstoffe oder Zusatzstoffe, die Produkten in geringen Mengen zugesetzt werden um bestimmte Eigenschaften zu erreichen oder zu verbessern. Beispiele für Additive sind Lichtschutzmittel, Weichmacher oder Pigmente.
Adhäsion
Adhäsionsfolien haften ohne Klebstoff auf glatten Oberflächen mittels der Anziehungskraft der Moleküle zwischen den Materialien.
Antibeschlag Beschichtung
Eine geeignete Schicht vermag auch ein Benetzungsmittel zu speichern, das die Sicht frei hält und das Beschlagen verhindert. Auf der Oberfläche verbreiten sich kondensierende Wassertröpfchen so, dass ein dünner Wasserfilm entsteht. Das Material enthält zweipolige Moleküle in der chemischen Struktur, die aktiviert wird, sobald Wasser auf der Oberfläche kondensiert.
Antistatische Folie
Antistatischen Beuteln wird ein spezielles Additiv zugesetzt, um elektrische Ladungen zu vermeiden. Diese Beutel werden in der Regel eingefärbt und mit einem Symbol gekennzeichnet.
Automatenstretchfolie
Stretchfolie, die maschinell um ein Packstück oder eine Ladeeinheit gewickelt wird.
Barcode
Als Barcode wird eine optoelektronisch lesbare Schrift bezeichnet, die aus verschieden breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. Der Begriff Code steht hierbei nicht für Verschlüsselung, sondern für Abbildung von Daten in binären Symbolen. Die Daten in einem Strichcode werden mit optischen Lesegeräten, wie z. B. Scanner eingelesen und elektronisch weiterverarbeitet.
Beutel
Ein Beutel ist ein hohler, dünnwandiger, leicht verformbarer Gegenstand, der zur Aufnahme von anderen Gegenständen geeignet ist. Er hat eine meistens verschließbare Öffnung, durch die er gefüllt und geleert werden kann.
Bedruckung
Digitaler Druck, Flexo und Rotogravur(Tiefdruckverfahren) sind Druckverfahren, die bei der Bedruckung von Kunststofffolien zum Einsatz kommen. Die Wahl des richtigen Druckverfahrens hängt unter anderem von der Menge, Qualität und der Druckgeschwindigkeit ab.
Biaxial
Biaxiales Recken und Verstrecken einer Flachfolienbahn aus Kunststoff, insbesondere aus Polypropylen(Biaxial oriented Polypropylen oder BOPP). Dieses Verfahren wird angewandt um die mechanischen Eigenschaften wie z.B. die Festigkeit einer Folie zu verbessern.
Als Biokunststoff oder auch Bioplastik werden Kunststoffe bezeichnet, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden. Nach einer alternativen Definition sind Biokunststoffe alle biologisch abbaubaren Kunststoffe unabhängig von ihrer Rohstoffbasis, welche alle Kriterien zum Nachweis der biologischen Abbaubarkeit und Kompostierbarkeit von Kunststoffprodukten erfüllen. Typische Biokunststoffe sind z.B. PLA und PHB.
Coex–Folie
Dabei wird in einem Extruder Granulat verflüssigt. Dann wird eine Luftblase, ähnlich einer Seifenblase erzeugt, um die der verflüssigte Kunststoff wieder fest wird. Coextrusion bedeutet, dass bei der Herstellung in einem Extruder mehrere Materialien verflüssigt und später in Schichten übereinander verfestigt werden. Auf diese Art kann eine Folie aus mehreren, nichtverwandten Materialien hergestellt werden. Luftmenge, Granulatmenge und Abzugsgeschwindigkeit bestimmen die Foliendicke.Eigenschaften, die einzelnen Materialien vorbehalten waren, oder durch die Schichtung mehrerer Materialien erst entstehen, können durch Coextrusion frei kombiniert werden.
Composite
Englische Bezeichnung für Verbundwerkstoff. Ein Verbundwerkstoff ist ein Werkstoff aus zwei oder mehr verbundenen Materialien.
Dampfsperre
Eine Dampfsperre ist eine Schicht, die meistens auf der Innenseite einer Folie angebracht wird und die Wasserdampfdiffusion behindert. Sie soll eine unzulässig hohe Durchfeuchtung der Dämmschicht durch eindiffundierenden Wasserdampf verhindern. Sie kann gleichzeitig die Aufgaben der Luftdichtschicht übernehmen.
Dehnung
Die Dehnung ist eine Angabe für die relative Dimensionsänderung eines Körpers unter Belastung, beispielsweise durch eine Kraft oder durch eine Temperaturänderung. Wenn die Abmessung des Körpers sich vergrößert, spricht man von einer positiven Dehnung, andernfalls von einer negativen Dehnung. Viele Kunststofffolien überzeugen durch eine besonders hohe Dehnfähigkeit.
Dichte
Die Dichte eines Körpers ist das Verhältnis seiner Masse zu seinem Volumen. Sie wird zum Beispiel in Gramm pro Kubikzentimeter oder Kilogramm pro Liter angegeben. Anschaulich gesagt beschreibt sie, ob der Körper für seine Größe leicht wie eine Feder oder schwer wie ein Stein ist.
Doppel Flachfolie
Der nach der Extrusion produzierte Folienschlauch wird an den beiden Seiten links und rechts aufgeschnitten und doppellagig auf einer Wickelstation gewickelt. Im Gegensatz dazu wird die Flachfolie auf zwei separaten Wicklelstationen aufgewickelt.
Doppelfolien
Doppelfolien sind Folien, die aus zwei Schichten des gleichen Werkstoffes bestehen. Sie werden verwendet um höhere Schichtdicken und dadurch bessere mechanische Eigenschaften zu erreichen.
Erdöl
Erdöl ist ein in der Erdkruste eingelagertes, hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen bestehendes lipophiles Stoffgemisch. Es ist ein fossiler Energieträger und dient zur Erzeugung von Elektrizität und als Treibstoff fast aller Verkehrs- und Transportmittel. Erdöl ist auch das Ausgangsmaterial für die Kunststoffherstellung.
European Article Number(EAN)
Die europäische Artikelnummer (EAN) ist ein in Europa standardisierter Strichcode für die Kennzeichnung von Waren und Produkten. Des Weiteren wird die EAN mit 13 oder 8 Ziffern gekennzeichnet.
Ethylen(Ethen)
Ethylen oder auch Ethen genannt ist ein farbloses, süßlich riechendes Gas. Es ist das einfachste Alken, ein ungesättigter Kohlenwasserstoff mit einer Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung. Für die Petrochemie stellt Ethen die wichtigste Grundchemikalie dar. Außerdem hat es als Ausgangsmaterial für die PE Herstellung große Bedeutung.
EVA
Ethylen-Vinylacetat-Copolymere. Die Produkte werden aus Ethylen und Vinylacetat durch Copolymerisation gewonnen. EVA ist als Granulat, wässrige Dispersion aber auch als Folienmaterial erhältlich. Für einen Kunststoff hat es eine hohe Wärmebeständigkeit und gute Alterungsbeständigkeit.
Extruder
Extruder sind auch Bestandteil einer Blasfolienanlage. Hier wird das plastifizierte Material nicht in die Form eines Profils gebracht, sondern zu einer hauchdünnen Folienblase aufgeblasen. Hierfür wird die Schmelze in vertikale Richtung umgelenkt und durch Wendelverteilerwerkzeuge auf die Form eines Schlauchs gebracht. Durch ringförmige Anordnung von bis zu neun Extrudern und Zusammenführung der einzelnen Schmelzströme im Wendelverteilerwerkzeug können auf diese Art und Weise mehrschichtige Folien produziert werden.
Farbmittel
Die meisten Polymere sind in reiner Form farblos, farbig werden sie erst durch Zusatz von Farbmitteln. Man unterscheidet zwischen Farbstoffen (löslich) und Pigmenten (unlöslich).
Faser-Kunststoff-Verbund(FKV)
Ein Faser-Kunststoff-Verbund ist ein Werkstoff, bestehend aus Verstärkungsfasern und einer Kunststoffmatrix. Die Matrix umgibt die Fasern, die durch Adhäsiv- oder Kohäsivkräfte an die Matrix gebunden sind.
Folie
Unter einer Folie wird heute meist ein flexibler, flächiger Packstoff aus Metall- oder Kunststoff verstanden.
Flachfolie
Eine Flachfolie aus der Blasextrusion erhält man, indem man die Schlauchfolie beidseitig aufschneidet und die Folienbahnen getrennt aufwickelt.
Flammschutzmittel
Durch den Zusatz von Flammschutzmitteln wird das Brennverhalten von Kunststoffe beeinflusst. So kann die Entflamm- und Entzündbarkeit sowie der Verbrennungsprozess begrenzt oder gestoppt werden.
Flexodruck
Es handelt sich hierbei um ein direktes Hochdruckverfahren. Die Druckformen sind flexibel, was besonders günstige Farbübertragung erlaubt und außerdem bezüglich der bedruckenden Oberfläche(Bedruckstoff) sehr variabel ist. Anwendung sowohl auf saugfähigen als auch auf nicht saugfähigen Oberflächen. Oft Verwendung dünnflüssiger Farben und Übertragung mittels Rasterwalze. Flexo ist das Hauptdruckverfahren, wenn es um die Bedruckung von Verpackungsmittels aus Kunststoff (wie z.B. PE, PP, PET) geht.
Folienschlauch
Bei einer Blasfolienextrusion austretenden Materialstrang nennt man Folienschlauch.
Folienschweißmaschine
Diese Folienschweißmaschinen werden überall dort eingesetzt, wo Folienmaterial oder lange Folienbahnen verschweißt werden müssen. Der Anwendungsbereicherstreckt sich vom Einschweißen von Matratzen über das Herstellen von Abdeckhauben bis hin zum Verschweißen von Verbundfolie. Eingebaute Schneidvorrichtungen schneiden die Bahnen auf die gewünschten Formate zu.
Füllstoffe
Füllstoffe sind klassische Streckmittel, die so die Herstellung des Kunststoffs verbilligen. „Aktive Füllstoffe“ verbessern zusätzlich die mechanischen Eigenschaften des Materials. Wichtige Füllstoffe sind unter anderem: Kreide, Sand, Glasfasern, Zinkoxid, Quarz, Holzmehl, Stärke, Graphit, Ruße und Talkum.
Füllgewicht
Gewicht einer Ware beim Einfüllen in ein Behältnis
Füllhöhe
Die Füllhöhe ist die Höhe des Füllgutspiegels im Packmittel.
Gasdurchlässigkeit
Die Eigenschaft eines Packstoffes, gegenüber dem Durchgang von Gasen.
Gereckte Folie
Kunststofffolien werden zur Herstellung von Schrumpffolien in Quer- und Längsrichtung verreckt(orientiert). Bei höherer Temperatureinwirkung kann die Orientierung der Moleküle rückgängig gemacht werden. Durch die Erwärmung zieht sich die Schrumpffolie zusammen.
Gießfolie
Folie, die durch das Gießen einer Lösung auf eine dazu vorgesehene Unterlage entsteht.
Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V.(GKV)
Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. ist die Spitzenorganisation der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland. Als Dachverband bündelt und vertritt er die gemeinsamen Interessen seiner Trägerverbände und agiert dabei als Sprachrohr gegenüber Politik und Öffentlichkeit.
Granulat(Kunststoffgranulat)
Kunststoffgranulat ist die typische Lieferform von thermoplastischen Kunststoffen der Rohstoffhersteller für die kunststoffverarbeitende Industrie. Es ist wegen seiner Rieselfähigkeit ein Schüttgut wie Sand oder Kies und damit ebenso einfach wie diese zu transportieren.
Glasübergangstemperatur
Diese spielt für die Eigenschaften von Kunststoffen eine wichtige Rolle. Sie ist eine der wichtigsten Kenngrößen der Polymeren und vermittelt einen Anhaltspunkt über die Formbeständigkeit des Kunststoffes bei Wärmeeinwirkung. Oberhalb der Glasübergangstemperatur ist ein Polymer gummiartig bis zähflüssig, unterhalb der Glasübergangstemperatur ist ein Polymer glasartig und hart.
Gleitmittel
Gleitmittel dienen der besseren (leichteren) Verarbeitung von Kunststoffen. Sie beeinflussen das Reibungsverhalten von Folie gegen Folie oder Folie gegen Metall in einer Verpackungsmaschine. Des Weiteren dienen Gleitmittel der leichteren Entformbarkeit der Kunststoffschmelze aus dem Werkzeug.
Halbschlauchfolie
Als Halbschlauchfolie bezeichnet man eine Kunststofffolie, die ein- oder mehrfach gefaltet auf einer Rolle aufgewickelt wird.
Kalander
Ein Kalander ist ein System aus mehreren aufeinander angeordneten beheizten und polierten Walzen, durch deren Spalten eine Schmelze hindurchgeführt wird. Es dient zur Herstellung von Folien aus Kunststoffen, Metallen oder Papier.
Kaschieren
Unter Kaschieren, manchmal auch als Laminieren bezeichnet, versteht man das dauerhafte vollflächige Zusammenfügen von mindestens zwei flächigen Materialien, die in der Regel als Bahn von der Rolle verarbeitet werden. Man erhält Verbundwerkstoffe z.B. Verbundfolien.
Klischee
Klischee ist ein im Druckwesen verwendeter Begriff für einen fotochemisch oder maschinell hergestellten Druckform für das Hochdruckverfahren. Ein Klischee besteht aus Zink, Kupfer, Kunststoff oder (vor allem im modernen Flexodruck) aus Photopolymer.
Kompostierbare Folie
Das Granulat, das für die Herstellung der Folie verwendet wird, basiert auf nachwachsenden Rohstoffen, wie zum Beispiel Maisstärke. Dadurch kann die Biofolie am Ende ihres Lebens über die Biotonne in den natürlichen Rohstoffkreislauf zurückkehren und muss nicht deponiert oder verbrannt werden. Die Folie zerfällt wieder in ihre Ausgangsstoffe Kohlenstoff und Wasserstoff.
Konfektion
Die bei der Blasfolienextrusion hergestellten Folienbahnen werden im nächsten Arbeitsschritt in einer Konfektionieranlage zu Beuteln, Hauben usw. konfektioniert.
Kreuzboden
An einem Flachschlauch durch mehrmaliges, kreuzweise Falten gebildeter und verklebter Boden, der beim Befüllen eine rechteckige Form annimmt.
Kunststoff
Kunststoffe sind Materialien, deren wesentliche Bestandteile aus solchen makromolekularen organischen Verbindungen bestehen, die synthetisch oder durch Abwandeln von Naturprodukten entstehen.
Kunststoffschmelze
Als Kunststoffschmelze bezeichnet man den Übergang eines Stoffes vom festen in den flüssigen Aggregatzustand.
Masterbatch
Unter dem Begriff Masterbatch versteht man Kunststoffadditive in Form von Granulaten mit Gehalten an Farbmitteln oder Additiven, die höher sind als in der Endanwendung. Sie werden dem Rohpolymer zum Einfärben oder zur Veränderung der Eigenschaften beigemischt. Masterbatches erhöhen dabei im Vergleich zu Pasten, Pulver oder flüssigen Zusatzstoffen die Prozesssicherheit und sind sehr gut zu verarbeiten.
Mehrschichtfolie
Mehrschichtfolien bestehen aus mindestens zwei Folien die miteinander verklebt sind. Es können unterschiedliche Materialien (z.B. PP und PE) miteinander verbunden werden. Durch das Verbinden von zwei unterschiedlichen Materialien nutzt man die einzelnen Barriereeigenschaften optimal aus.
Mischkunststoffe
Mischkunststoffe sind Kunststoffe, die aus zwei oder mehreren verschiedenartigen Kunststoffen bestehen. Diese können nur unter großem Aufwand getrennt werden. Der größte Teil der Mischkunststoffe gelangt in das rohstoffliche, teilweise auch ins werkstoffliche Recycling.
Moleküle
Ein Molekül ist ein Teilchen, das aus zwei oder mehreren Atomen besteht, welche durch kovalente Bindungen verbunden sind. Moleküle stellen die kleinsten Teilchen dar, die die Eigenschaften des zugrundeliegenden Stoffes haben.
Monoaxial
Folie die nur in einer Richtung verreckt sind. Entweder in Quer- oder in Längsrichtung.
Monofolien
Folien bestehend aus nur einem Material.
Olefine
Veraltete Bezeichnung für Alkene. Unter Olefine werden chemische Verbindungen aus der Gruppe der Kohlenwasserstoffe verstanden, die an beliebiger Position eine oder mehrere Doppelbindungen zwischen zwei Kohlenstoffatomen besitzen
Opazität
Opazität ist ein Maß für die Lichtundurchlässigkeit (Trübung) von Stoffen. Je größer die Opazität eines Stoffes ist, desto weniger Licht tritt durch ihn hindurch und desto trüber erscheint er.
Polyethylen
Polyethylen (PE, auch als Polyäthylen oder Polyethen bezeichnet) ist ein durch Polymerisation von Ethen hergestellter thermoplastischer Kunststoff. Polyethylen gehört zur Gruppe der Polyolefine.
HDPE: schwach verzweigte Polymerketten, daher hohe Dichte. HD steht für „high density“.
LDPE: stark verzweigte Polymerketten, daher geringe Dichte. LD steht für „low density“.
Polymer
Polymere sind große Moleküle, die aus Ketten von Monomeren bestehen.
Polymerisation
Es ist eine chemische Reaktion, bei der Monomere, unter Einfluss von Katalysatoren und unter Auflösung der Mehrfachbindung zu Polymeren reagieren.
Polypropylen (PP)
Ausgangsmaterial für die Herstellung von Polypropylen ist Propen. Es ist ein Thermoplast mit hoher Stabilität und Chemikalienbeständigkeit. Polypropylen ist härter und wärmebeständiger als Polyethylen. Es kann kurzfristig auf 140°C erhitzt werden. Bei Temperaturen von unter 0°C wird das Material spröde.
Recycling
Mit dem Begriff Recycling bzw. Rezyklierung wird der Vorgang bezeichnet, bei dem aus Abfall ein Sekundärrohstoff wird. Es wird unterschieden zwischen rohstoffliches, werkstoffliches und energetisches Recycling.
Recycling-Code
Der Recycling-Code dient der Kennzeichnung von verschiedenen Materialien zwecks Rückführung in den Recyclingkreislauf.
Regenerat Folie
Ist eine Kunststofffolie, die aus alten Folien wiederaufgearbeitet wird.
Schlauchfolie
Bei der Blasfolienextrusion tritt die Folie als Schlauch aus dem Extruder aus. Diese Schlauchfolie wird dann zu Packmitteln weiterverarbeitet oder auf Rollen gewickelt und ausgeliefert.
Schrumpffolie
Folie, die durch das Recken vorbehandelt wird und bei Wärmeeinwirkung schrumpft.
Schrumpfhaube
Eine Schrumpfhaube ist eine Folienhaube, die über eine Palette gestülpt wird. Durch Wärmeeinwirkung zieht sich die Folie zusammen und sichert dadurch das Packgut auf der Palette.
Schweißen
Darunter versteht man das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme oder Druck – mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffe.
Schweißnaht
Verbindungsstelle, die durch das Schweißen gebildet wird.
Seitenfaltenschlauch
Beim Aufwickeln des Folienschlauches wird mittels Schwerter eine Seitenfalte in die
Schlauchfolie eingelegt.
Stabilisatoren
Stabilisatoren dienen der Verbesserung der chemischen Eigenschaften. Sie erhöhen die Lebensdauer des Kunststoffes und schützen ihn vor schädigenden Einflüssen (Oxidation, Wärme oder Strahlung).
Sterilisation
Mit Sterilisation bezeichnet man Verfahren, durch die Materialien und Gegenstände von lebenden Mikroorganismen befreit werden.
Thermoplaste
Thermoplaste sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich einfach thermo-plastisch verformen lassen. Dieser Vorgang ist reversibel, das heißt er kann durch Abkühlung und Wiedererwärmung bis in den schmelzflüssigen Zustand beliebig oft wiederholt werden. Thermoplaste zeichnen sich durch gute Schweißbarkeit aus.
Transluzenz
Transluzenz ist die partielle Lichtdurchlässigkeit eines Körpers.
Transparenz
Ist in der Physik allgemein die Durchlässigkeit in Bezug auf elektromagnetische Wellen. Demnach sind transparente Folien durchsichtig.
Trägerschicht
Die Trägerschicht ist in der Verbundfolie die Folienschicht, welche für die Bedruckung der Folie herangezogen wird.
Tyvek®
Tyvek ist ein papiervliesartiges Faserfunktionstextil aus thermisch verschweißten Fasern aus HDPE. Es wird unter anderem als dauerhaftes “synthetisches Papier” in der Verpackungsindustrie verwendet. Tyvek ist eine Marke der Firma DuPont.
UV – Beständigkeit
Durch ein Additiv wird eine Schädigung der Folie durch Ultraviolettstrahlung verzögert. Die Beständigkeit kann durch die Menge der Additive gesteuert werden.
Vakuum
Theoretisch ist Vakuum, wo rein gar nichts ist. Pragmatisch und nach DIN-Norm fällt hingegen bereits alles unter Vakuum, was einen Druck unterhalb des Atmosphärendrucks hat.
Verbundfolie
Verbundfolie ist eine mehrschichtige Verpackungsfolie. Die einzelnen Folienschichten werden üblicherweise extrudiert oder kaschiert. Die Verpackungen finden hauptsächlich in der Lebensmittelindustrie Verwendung. Der Aufbau dieser Verbundfolie besteht aus einzelnen Schichten, welche für den jeweiligen Anwendungsbereich spezifiziert werden.
Verstärkungsstoffe
Unter Verstärkungsstoffe versteht man in Kunststoffen eingesetzte anorganische oder organische Zusatzstoffe, die die Kunststoffmatrix verstärken. Unter Verstärkung ist die Verbesserung mechanischer und physikalischer Eigenschaften, wie E-Modul, Biegefestigkeit, Kriechmechanik und Wärmeformbeständigkeit zu verstehen.
Wasserlösliche Folie
Die Folie löst sich nach einiger Zeit vollständig in Wasser auf und ist biologisch abbaubar. Diese Folie ist für viele Einsatzzwecke geeignet, speziell in der Chemischen Industrie.
Weichmacher
Fast drei Fünftel der hergestellten Additive sind Weichmacher. Sie verringern Sprödigkeit, Härte und Glastemperatur eines Kunststoffes und machen ihn so besser form- bzw. verarbeitbar.